Marc Haßler schießt den Vogel

14. Juni 2019 | 276 Schüsse, zunächst in Kleinkaliber auf Krone, Zepter und Reichsapfel, waren nötig, bis Netphens neuer Schützenkönig feststand. Marc Haßler hatte das Quäntchen Glück, den ordentlich zerpflückten Königsvogel aus dem Hause Göbel von der Stange zu holen. Mehrere junge und langjährige Mitglieder des Schützenvereins Netphen rangen im Königsschießen um diesen finalen Treffer. Der junge Schütze Marc Haßler traf den Holzvogel passend und wurde gleich begeistert gefeiert.

Viele junge und neue Mitglieder feierten das Vogelschießen in der Halbach mit den alten Schützen. Gemeinsam werden sie am 29. Juni auf dem Rathausplatz das Schützenfest mit der Königskrönung feiern. Viel Spaß lieferte auch das Stiefelwerfen auf das Wildschwein.

Netphener Schützenfest mit Unart

Der Schützenverein Netphen feiert sein Schützenfest. Neben dem Schießen am 14. Juni sind der Festumzug und die Schützenparty mit der Band Unart am 29. Juni auf dem Rathausplatz die Höhepunkte des Sommers. Hier das genaue Programm:

Freitag, 14. Juni 2019
ab 16 Uhr Jugend-Vogelschießen
ab 18.30 Uhr Vogelschießen in der Halbach
Danach lange Schützennacht
mit Shuttle-Service ab Petersplatz, Rathaus und Marktplatz zur Halbach im 15-Minuten-Takt

Samstag, 29. Juni 2019
17 Uhr Festumzug
18 Uhr Krönung der neuen Majestäten
Anschließend Schützenparty mit der Band Unart auf dem Netphener Rathausplatz

Plakat-Download

Großkaliberschützen der Region zu Gast

138 Großkaliberschützen aus der Region trafen sich vor Ostern zum Großkaliber-Pokalschießen in der Sportanlage in der Georg-Heimann-Halle. Die Teilnehmer hatten insgesamt acht Ziele mit je sechs Schuss von verschiedenen Positionen aus zu treffen. Für viele der Schützen eine ungewohnte und spannende Aufgabe. Gesamtsieger wurde Sebastian Czichy vom Verein in Grindel (Kirchen-Wehbach), dessen erste Mannschaft auch die Teamwertung gewann.

Neben der interessanten schießsportlichen Herausforderung prägten auch dieses Jahr wieder viele private Gespräche, der Austausch über sportliche Themen und das gemütliche Miteinander das Familientreffen der Kurzwaffen-Schützen.

Zur Siegerliste EINZELN und MANNSCHAFTEN

Schützenbezirk ehrt Hans Oehm für jahrzehntelanges Engagement

Der Schützenbezirk Westfalen Süd ehrte bei seinem Bezirkstag in Birkelbach verdiente Männer und Frauen für ihre Arbeit. Mit der Kölner Medaille würdigten die südwestfälischen Schützen das Engagement von Hans Oehm, der neben seiner langjährigen Tätigkeit im Vorstand des Netphener Schützenvereins auch im Stadtsportverband und auf der Bezirksebene gearbeitet hat.

Ausschreibung

Netphener Großkaliber-Pokalschießen 2019

WETTBEWERBS- UND TEILNAHMEBEDINGUNGEN

Ort: 57250 Netphen, Jahnstraße 9, Schießstand des Schützenvereins Netphen

Im Untergeschoss der Georg-Heimann-Halle

Startzeiten Freitag, 19. April: 9 bis  20 Uhr

Samstag, 20. April: 9 – ca. 18 Uhr

Waffen: Pistolen und Revolver ab 9mm mit offener Visierung bis zu 1500 Joule ( keine Wadcuttergeschosse ), nicht zugelassen sind Hart-, Stahlkern-, Leuchtspur- und Brandmunition.

Ablauf: Der Parcours besteht aus acht Schießpositionen mit Zeitlimit. Pro Schießposition sind sechs Schuss abzugeben. Ersatzmagazine und Speedloader sind nicht gestattet. Waffen- und Munitionsstörungen gehen zu Lasten des Schützen.

Sicherheit: Das Schießen ist nur mit einer Schutzbrille und Gehörschutz erlaubt.

Haftung und Versicherung: Jeder Schütze muss unfall- und haftpflichtversichert sein. Durch Anmeldung zum Wettbewerb stellt der Teilnehmer den Verein und alle an der Wettkampfdurchführung Beteiligten frei von jeglicher Haftung.

Foto- und Videoaufnahmen auf dem Stand sind nicht erlaubt

Veröffentlichung der Namen in der Starterliste und der Platzierungsliste: Jeder Starter wird namentlich in der Terminliste eingetragen, die im Internet veröffentlicht wird, sowie in der Platzierungsliste, die auf dem Stand ausgehängt und ebenfalls im Internet publiziert wird. Er erklärt mit seiner Unterschrift in einem Bestätigungsfeld auf dem Startzettel sein Einverständnis zu dieser Veröffentlichung. Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, diese öffentliche Namensnennung mit einem Kreuz in dem entsprechenden Feld des Meldezettels abzulehnen. Diese Teilnehmer werden weder in der Starterübersicht, noch in der Platzierungsliste ausgewiesen. Das persönliche Ergebnis kann bei der Anmeldung erfragt bzw. der Melde/Wertungszettel abgeholt werden. Ggf. elektronisch, z.B. per Mail, als Telefonnummer oder im Online-Formular, automatisch gespeicherte Daten werden unverzüglich nach dem Ende des Wettkampfs gelöscht.

DER TEILNEHMER ERKENNT DIE AUSSCHREIBUNG IN ALLEN PUNKTEN AN

Wertung: Mannschafts- und Einzelwertung. Pro Mannschaft 3 Schützen. Vor dem Start des ersten Mannschaftsschützen muss die Mannschaft namentlich benannt werden.

Startgebühr: 12 Euro pro Teilnehmer (kein Nachkauf), zahlbar beim Einchecken am Stand vor dem Schießen.

Preise: Mannschaftswertung: 1. bis 3. Platz Pokale.

Einzelwertung: viele schöne Sachpreise, die in der Reihenfolge der Platzierungsliste ausgewählt werden können. Die bei der Siegerehrung nicht in Empfang genommene Pokale und Sachpreise werden nicht nachgesandt und in der Platzierungsreihenfolge an die nächst platzierten Schützen vergeben. Nicht in der Platzierungsliste aufgeführte Schützen (siehe: „Veröffentlichung der Namen“) nehmen an der Preisvergabe nicht teil.

ANMELDUNG ÜBER DAS ONLINE-ANMELDEFORMULAR

Anmeldetermin bis zum 7. April 2019

Die Startzeiten werden nach Eingang in die Liste eingetragen und zeitnah auf der Internetseite veröffentlicht.

Anmeldungen kurz vor dem Wettkampf können nur im Rahmen der freien Zeitfenster entgegengenommen werden.

Wir wünschen allen Teilnehmern an dem GK-Parcoursschießen ein „Gut Schuss“ sowie eine gute An- und Abreise und ein paar gemütliche Stunden.

IPSC – Formel I im Schießsport

DVC, das steht für Diligentia, Vis und Celeritats, also Genauigkeit, Kraft und Schnelligkeit. Hinter den drei Buchstaben steht der sportliche Anspruch des IPSC-Schießens. Es geht um möglichst viele gute Treffer in einer möglichst kurzen Zeit. Und das unter Einhaltung höchster Zuverlässigkeit und Sicherheit. Seit Ende 1999 gibt es die IPSC-Gruppe im Schützenverein Netphen.

Tino Schmidt, mehrfacher Deutscher Meister und langjähriger Schütze in Netphen, bei der DM 2012

Ihre Gründer sind die Brüder Andreas und Rudolf Poggel, die als erfolgreichste Schützen des Vereins Platzierungen und Siege bis zu den Deutschen Meisterschaften vorweisen können. Nach einem Sicherheits- und Regellehrgang wuchs die im BDS organisierte IPSC-Gruppe auf rund zehn Aktive an. Inzwischen stoßen aber auch zunehmend Kurzwaffenschützen aus dem Umkreis dazu.

Ziele werden von unterschiedlichen Positionen auf Zeit geschossen (copyright: Tino Schmidt)

Das Training findet in der Regel mittwochs ab 19 Uhr statt. Da schon mal Terminüberschneidungen mit dem Schützenverein Netphen vorkommen können, ist es ratsam, sich telefonisch zu vergewissern, ob das Training stattfindet (siehe „Kontakte“)

Auf dem geschlossenen Schießstand im Untergeschoss der Georg-Heimann-Halle (ehemals Kulturhalle) Netphen kann auf unterschiedliche Distanzen geschossen werden. Üblicherweise werden dazu Stages zwischen 15 und 35 Schuss aufgebaut, die wettkampfmäßig, also mit Zeitnahme, geschossen werden.

Damit das klar ist:

wir ballern nicht, wer ballern will, muss sich PC-Spiele kaufen.
Wir sind keine Waffennarren: Narren gehören in den Karneval. Wer mit Waffen umgeht, muss wissen, was er tut.
Wir sind keine dubiose, versteckte Gruppe, keine Wutbürger und keine Reichsbürger: alles ist offen, Training, Wettkämpfe.
IPSC ist weltweit, weltoffen, tolerant. Facharbeiter und Ingenieure machen mit, Ärzte, Anwälte, Migranten, Ausländer. Alles ganz normale Mitbürger.
Nur der Sport zählt. Kein Kampfsport. Wir schießen auf Pappscheiben. Und die haben nicht die Umrisse von Menschen.
Vom Combatschießen hat sich IPSC früh losgesagt. Die olympische Disziplin Speerwerfen brauchte über 3000 Jahre vom Kriegshandwerk zur Sportart…

Dirk Herrmann
Webmaster

Der Luftgewehrstand

1927 im Untergeschoss der Georg-Heimann-Halle in Netphen. Die neue Anlage bietet eine elektronisch-optische Schussauswertung und Ergebnisdarstellung auf dem Bildschirm.

Mit der RedDot-Gewehrattrappe können auch Kinder und Jugendlice ihre Treffsicherheit miteinender messen. Der Schützenverein Netphen hat dieses Sportgerät eigens angeschafft, um zukünftig auch unter 12 Jahre alte Jungen und Mädchen schon für den Schießsport zu begeistern und mit ihnen zu trainieren. Durch zahlreiche Änderungen im deutschen Waffenrecht ist es für die Vereine immer schwieriger geworden, Nachwuchsförderung zu betreiben. Die Altersbeschränkung „ab 12Jahren“ macht es den Schützenvereinen schwer, mancherorts fast unmöglich, Kinder und Jugendliche zu gewinnen. Das Laserschießen bietet nun die Möglichkeit, diesem negativen Trend entgegenzuwirken.

Mit dem RedDot-Gewehrattrappe zielen die Kinder auf eine Scheibe mit einem roten Punkt (RedDot). Das Ergebnis des Laser-“Schusses“ wird, wie bei den Erwachsenen, auf einer Zielscheibe am Bildschirm beim Schützen dargestellt. Das im Vergleich zu Luftgewehren deutlich leichtere Sportgerät ist für die Kinder unkompliziert zu handhaben und steht den Sportwaffen der Schützen in der Präzision nicht nach. Es ist jedoch keine Waffe sondern nur eine Attrappe.

Konzentrationsfähigkeit, ein gutes Auge und das richtige Gefühl für den Abzug sind bei großen und kleinen Schützen wichtige Voraussetzungen für einen erfolgreichen Wettkampf. Anleitung durch erfahrene Schützen darf nicht fehlen und hilft beim Erlernen der Technik.

Zusätzlich bietet die neue Anlage Spass für neue und erfahrene Schützen: Biathlonschießen mit dem RedDot-Lasergewehr. Auch das wird beim Tag der offenen Tür möglich sein. (Foto reddot_biathlon)

Lange hatten die Netphener Schützen Vor- und Nachteile einer Umrüstung des Luftgewehrstandes auf elektronische Schussauswertung abgewogen, war damit doch ein erheblicher finanzieller Aufwand verbunden. Die Absicht, die Nachwuchsarbeit zu intensivieren, die Möglichkeiten der neuen Technik für die Trainingsarbeit und Wettkampf der Sportschützen und die Chance die Schießergebnisse im laufenden Wettkampf zu visualisieren, sprachen jedoch dafür. Als dann noch die Aussicht auf eine Förderung des Projekts durch die Stadt Netphen aus dem Spendenbudget für gemeinwohlorientierte Zwecke aus Sparkassenmitteln bestand, beschloss der Vorstand die Umsetzung des Vorhabens.

Die sonst im Verein übliche handwerkliche Eigenleistung hielt sich im Rahmen. Die komplizierte Technik wurde durch die Fa. Appelbaum-Schießsport aus Hagen installiert.